Ausbildungen, Lehrgänge

Sehr wesentlich für eine erfolgreiche und bienengemäße Imkerei ist die vielschichtige Ausbildung zu nennen, wie sie bei der Absolvierung der praktischen und theore­tischen Facharbeiterausbildung für Bienenwirtschaft an der Imkerschule Graz (Steiermark), sowie bei der Meisterausbildung an der Imkerschule Warth/Aichhof (Niederösterreich) in der Praxis und am Imkerhof Salzburg in Koppl (Salzburg) in der Theorie angeboten wird. Gerade im Hinblick auf die gelebte Meinungsvielfalt der Imker und Imkerinnen ist eine gediegene Ausbildung von grundlegender Bedeutung. 

 

Die Meisterarbeit mit dem Thema „Das Leben der Honigbiene in der Bergstadt Schladming“ 

beschreibt auf 79 Seiten die Ist – Situation, die Klimaentwicklung in Österreich seit 1767, die klimatischen Besonderheiten in Schladming und Rohrmoos/Obertal im Jahre 2019, die daraus resultierende Umweltsituation, die daran angepasste Betriebsweise und die betriebswirtschaftlichen Aspekte. 

 

Im Rahmen der Meisterarbeit wurde auch ein sehr intensiver Schriftverkehr mit Herrn 
Dr. Othmar Karas M.B.L.-HSG, Vizepräsident des Europäischen Parlaments geführt, der  vorrangig die Deklaration von Honig zum Thema hatte. 

Zusätzlich wurden laut Lehrplan folgende Unterrichtsgegenstände sehr detailliert behandelt: Allgemeines Recht, Arbeitsrecht, Sozialrecht, Steuerrecht, Betriebswirtschaft, Anatomie der Honigbiene, Bienenpflege vertiefend in Theorie und Praxis, Bienenkrankheiten, Bienenschädlinge, Königinnenzucht in Theorie und Praxis, Bienenprodukte, Lebensmittelrecht, Sensorik, Waldtracht, Waldtrachtbeobachtung, Honigtauerzeuger, Imkereitechnik und Betriebsausstattung. Die intensiven zwei ein halb Jahre dauernden Prüfungsvorbereitungen wurden mit einem „Ausgezeichneten Gesamterfolg“  honoriert.